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Mew's Statement:
Rating: 
Ein Melodram, Ah- Long ist grob und ein Grossmaul, liebt seinen Sohn aber über alles. Er trinkt manchmal zu viel und kann dann gewalttätig werden.Er wohnt in elenden Zuständen in einer kleinen schmutzigen Wohnung in Hong Kong. Aber er tut alles für seinen Sohn, will eine bessere Zukunft für ihn, ohne daß Porky die Fehler macht, die er selbst im Leben gemacht hat. Porky wiederum liebt seinen Vater auch über alles. Der Junge ist gewieft aber auch sehr emotionell.
Im Film steht dieser schonungslose Hintergrund im starken Kontrast zu den glanzvollen Szenen am Ende, beim „Macau Grand Prix“, wo sich das letzte Drama abspielt.
Por Por, die Mutter von Porky, ist nicht ohne Schuld, da sie ihren Sohn vor zehn Jahren im Stich gelassen hatte. Sie wollte die Vergangenheit begraben und hat ein neues Leben in den USA begonnen. Sie ist jetzt eine reiche Regisseurin, und anscheinend auch sehr „verwestlicht“. Als sie ihren Sohn wieder sieht, kommen ihre Muttergefühle zum Vorschein. Das Treffen im Restaurant zwischen ihr und Ah-Long ist sehr berührend - sie ist zornig, er ist verbittert, aber beide haben noch immer Gefühle füreinander. Ah-Long hatte ihr das Herz gebrochen und sie will nicht riskieren, daß er es wieder tut. Sie macht einen Fehler, als sie versucht, Porky von seinem Vater zu trennen und ihn mit sich zu nehmen. Ah-Long würde seinen Sohn mit der Mutter gehen lassen, damit Porky ein besseres Leben und eine bessere Ausbildung in den USA bekommt, er schlägt ihn sogar, damit es Porky leichter fällt, zur Mutter zu gehen. Aber sein Sohn liebt ihn zu sehr, und Ah-Long kann wiederum nicht ohne seinen Sohn leben…
Es ist schwer, diesen Film zu sehen, ohne daß mir allmählich die Tränen in die Augen steigen, aber am Ende des Films wird die emotionelle Belastung zu viel. Als Kind und Mutter gleichzeitig am Ende heulen reicht es, und man distanziert sich etwas von den Charakteren - in solchen Momenten wird der Film deshalb schwächer.

Fazit:
Ob dieser Film in die melodramatische Richtung tendiert? Die Handlung ist doch etwas klischeehaft, und sicher darauf abgezielt, daß der Film bei uns auf die Tränendrüsen drückt, aber im Vordergrund steht die Qualität des Schauspielens. Für diese Rolle wurde Chow Yun-Fat bei den „Hong Kong Film Awards“ im Jahr 1990 zum „Best Actor“ gewählt und hat es auch verdient. Er spielt diese äußerst realistische Rolle bis zu einem herzzerreißenden Grad - es geht hier um nackte Emotionen, manchmal auch mit grobem Humor.
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